Neuigkeiten April 2016

QuantenSprung Tipp der Woche - Wohlbefinden steigern!


ETWAS FÜR DAS EIGENE WOHLBEFINDEN TUN!
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Wenn unsere Batterien leer sind, können wir sie durch einen Spaziergang durch die Natur oder durch das Meditieren wieder aufladen. Ähnliche Wirkung hat ein Museumsbesuch: Gerade in Krisenzeiten ist Kunst ein wahres Therapeutikum.

Wie funktioniert das?
Während einer Meditation kehren wir in uns selbst, um innere Ruhe zu finden, uns mit uns selbst zu befassen und um den gegenwärtigen Moment wahr- und annehmen zu lernen. Ähnlich ist es bei der Auseinandersetzung mit Kunst. Sie führt uns immer an unsere eigenen Lebensthemen und spiegelt unsere biografischen und seelischen Grunderfahrungen.

Am Ende erkennen wir nicht so sehr die Kunst, sondern sie vielmehr uns. Sie bringt unsere innere Welt in Bewegung, belebt untergegangene, verschüttete „gute“ Gefühle genauso wie die angstvollen, verstörenden - und macht uns diese schließlich „klar“, wenn wir sie im Sprechen über das Kunsterleben an die Oberfläche unseres Bewusstseins bringen. Deshalb sieht jeder Mensch in einem Gemälde etwas anderes, da wir Kunstwerke stets vor ganz individuell einzigartigen Erfahrungen wahrnehmen.

Dasselbe passiert, wenn wir uns auf eine Reise in unser Inneres begeben, etwa durch das Meditieren. Auch dort werden wir mit vielen Bildern konfrontiert, welche unsere Erinnerungen, Wünsche, Gefühle und Gedanken verkörpern und wir sie in unserer mentalen Kunstgalerie täglich betrachten und bewundern können. Darunter finden sich „Bilder“, die wir zur Krönung ihrer Einzigartigkeit sogar in unserem Wohnzimmer aufhängen würden, wären sie fassbar. „Bilder“, die in uns komische oder gar triste Gefühle auslösen, und auch solche, die unsere Augen zum Lächeln bringen.

Jene Bildersammlung, die wir immer in uns tragen, gleicht einer Kunstausstellung. Um Zugang zu ihr zu gelangen und all unsere Kunstwerke genauer zu analysieren, zu reflektieren und ihre Bedeutung für uns zu finden, meditieren wir. Wir meditieren, um die Kunst, die wir sind, zu verstehen.

Dadurch lernen wir uns selber kennen, lernen unsere Gedanken und Emotionen zu beherrschen. Mentales Arbeiten mit inneren Bildern kommt in der Meditation sehr häufig zur Anwendung. Bewusste Visualisierungen können erlebte Bilder ersetzen, denn das Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was man tatsächlich sieht und erlebt, und dem, was man sich nur bildlich vorstellt. Deshalb kann ein Bild im Museum dieselben Emotionen ins uns auslösen, wie ein Bild, das wir uns nur innerlich vor Augen führen.

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Quelle: Psychologie Heute - Martin Hecht



 

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